Hockey Nachrichten

 

OHV Migliederversammlung

Kontinuität im Osten

 

14.04.2019 - Zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Ostdeutschen Hockey-Verbandes (OHV) trafen sich die Landesverbände Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 13. April 2019 in der Barlachstadt Güstrow. Im Hause der Sportschule hatte der Präsident des HV Mecklenburg-Vorpommern Jürgen Neumann den Rahmen für ein erfolgreiches Treffen seiner Amtskollegen perfekt vorbereitet.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des OHV Jürgen-Michael Glubrecht gedachte die Versammlung des am 26. Februar dieses Jahres gestorbenen Dieter Schuermann, der nach der Wende tatkräftig den Aufbau der Hockey-Vereine im Osten förderte und unter vielem anderen der Begründer und langjähriger Vorsitzende des OHV war.

Das Pflichtprogramm wurde zügig und weitgehend einstimmig abgewickelt, der Jahresabschluss 2018 genehmigt, der Vorstand auf Empfehlung des Kassenprüfers Wolfgang Blümbott aus Sachsen entlastet und der Haushalt für 2019 beschlossen.

Turnusgemäß stand die alle zwei Jahre fällige Neuwahl des Vorstandes an. Die bisherigen Amtsinhaber standen weiterhin zur Verfügung und wurden mit einer Ausnahme wiedergewählt: Jürgen-Michael Glubrecht (Vorsitzender), Erfried Neumann (Stellvertreter), Karin Schwettmann (Schatzmeisterin), Bettina Haustein (Sportwartin), Gudrun Seeliger (Jugendwartin) und Jürgen Neumann (Sonderaufgaben). Neben Dirk Möller kandidierte Olaf Finger als Schiedsrichterobmann, der sich im dritten Wahlgang durchsetzte. Der Vorstand ehrte den nach acht Jahren ausscheidenden Dirk Möller mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes.

Schwer tat sich die Versammlung mit der Neuwahl des Schiedsgerichts. Der Präsident des Thüringer HV und Mitglied des Schiedsgerichts Folker Hochmuth kritisierte den zu hohen Aufwand und stand wie sein Kollege Holger Rothmund nicht wieder zur Verfügung. Gewählt wurden nach längerer Diskussion Nikolas Müller (Vorsitzender), Britta Irgang (Mitglied), Ole Ingwersen (Mitglied) und Erfried Neumann (Ersatzmitglied).

Nach einer Unterbrechung für das Mittagessen, zu dem der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern geladen hatte, standen drei Anträge zur Abstimmung. Die Schiedsrichterbeobachter erhalten zukünftig 20 € pro Spiel als Spielaufwandsentschädigung. Die Gebühr für Härtefallanträge in Höhe von 40 € muss zukünftig vor Behandlung des Antrags überwiesen werden. Der Antrag, dem ZA Strafen für verspätete Zahlungen zu ermöglichen wurde zurückgezogen, da das nicht Aufgabe des ZA sei. Stattdessen wurde der Vorstand beauftragt, Maßnahmen zu beschließen.

Zum Abschluss der Versammlung erhielten Carola Meyer und Marie-Theres Gnauert, die bekanntlich auf dem kommenden Bundestag für das DHB Präsidium kandidieren, die Gelegenheit, sich vorzustellen. Die Möglichkeit, Fragen zu ihrem Programm zu stellen, wurde reichlich genutzt und auch die Anträge zur Verselbständigung der Bundesligen wurden kritisch diskutiert. Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass möglichst viele Vereine am Bundestag selbst teilnehmen oder zumindest Vollmachten erteilen sollen.

 
24. April 2019
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